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Hinweise / Informationen

Information der Unfallkasse Sachsen zur Arbeitsmedizinischen Untersuchung

In letzter Zeit werden an uns wiederholt Anfragen zur arbeitsmedizinischen Vorsorge für Feuerwehrangehörige, insbesondere für Atemschutzgeräteträger, gestellt. Wir möchten deswegen dazu noch einmal Stellung nehmen. Bereits am 09.04.2009 wurde anlässlich der 12. Fachtagung Atemschutz in Hoyerswerda über die Zusammenhänge zwischen Untersuchung nach UVV und Untersuchung nach neu eingeführter ArbmedVV durch die Unfallkasse Sachsen referiert. Es wurde in der Präsentation und im Vortrag vermittelt, dass mit dem 18.12.2008 die ArbmedVV in Kraft getreten ist.  Die UVV »Arbeitsmedizinische Vorsorge« gilt jedoch weiterhin- aber nur außerhalb des Geltungsbereiches der ArbmedVV.

Ehrenamtlich tätige Feuerwehrangehörige stehen danach außerhalb des Geltungsbereiches der ArbmedVV, das heißt für sie gilt weiterhin die UVV. Zur ArbmedVV bestehen nach unserem Wissen zur Zeit noch keine eigenen Empfehlungen für die medizinische Untersuchung, es werden Empfehlungen durch einen Ausschuss des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erarbeitet.  Die Grundsätze zur arbeitsmedizinischen Untersuchung aus der UVV sind Empfehlungen, sie sind für die Untersuchungen nach UVV anzuwenden. So lange für die  Untersuchungen nach ArbmedVV keine eigenen medizinischen Empfehlungen vorliegen, gelten hier auch sinngemäß die Grundsätze aus dem berufsgenossenschaftlichen Regelwerk.

 

Gutteck
Dipl.-Ing.(FH),
Aufsichtsperson nach SGB VII
Unfallkasse Sachsen
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Gesetzliche Unfallversicherung

Rosa-Luxemburg-Str. 17a,
01662 Meißen

Telefon:      03521 - 724 - 302
Telefax:      03521 - 724 - 333

gutteck@unfallkassesachsen.de
http://www.unfallkassesachsen.de/

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